2010
wurden die Verbände WARE (Wasserversorgung der Region Amt Erlach) und WAUS (Wasserverbund unteres Saanetal) zum neuen Verband WAGROM (Wasserverbund Grosses Moos) zusammen geschlossen. Die zwei unabhänige Systeme werden durch den Neubau einer Transportleitung zwischen Kerzers und Müntschemir auch im Leitungssystem zusammen geschlossen.
1997 wurde die Anlage feierlich eingeweiht.
Seit 1993 funktionieren die Anlagen der WARE einwandfrei. Sie versorgen die Gemeinden des Amtes Erlach mit Trink- Brauch- und Löschwasser in hoher Qualität und in ausreichender Menge.
1989 
begann die Bauphase mit dem Spatenstich für das Zentralreservoir Geichberg Ins. Bestehende Anlagen in den Gemeinden wurden angepasst und ausgebaut. Es entstanden Verbindungen zwischen den Gemeinden und eine Transportleitung brachte Wasser aus dem benachbarten Amt Aarberg ins Amt Erlach. In Ins, im Zentrum und nahe des höchsten Punktes des Amtes entstanden zwei neue Reservoire. Ebenfalls in Ins wurde eine Leitwarte eingerichtet, von welcher aus ein Computer die Anlage steuert und überwacht.

Die Gemeinden des Amtes Erlach haben in dieses Jahrhundertbauwerk 25 Mio Franken investiert. Die Kosten für die Nebauten beliefen sich auf 31 Mio Franken. Für 3 Mio Franken wurden bestehende Werte übernommen. Der Kanton Bern und die Gebäudeversicherung des Kantons Bern subventionierten das Werk mit 9 Mio Franken.
1987 wurde der Verband WARE – Wasserversorgung der Region Erlach – gegründet.

Im Gebiet des Amtes Erlach hat es sehr viel Wasser. Trotzdem bildete die Versorgung der Bevölkerung mit Trink- Brauch- und Löschwasser über mehrere Jahrzehnte ein Problem. Ein Teil des Trinkwassers wies zu hohe Nitratwerte auf. Weiter waren die Druckverhältnisse für einige Gebiete zu niedrig. Und schliesslich hatten einige Teile des Amtes Erlach zeitweise nicht genügend Trinkwasser, dies besonders, während den Sommermonaten, wenn das Amt Erlach zum beliebten Feriengebiet wird. In einigen Gemeinden vervielfacht sich in dieser Zeit die Einwohnerzahl.

Schon früher konnten diese Wasserprobleme durch die einzelnen Gemeinden oft nicht mehr im Alleingang gelöst werden. Es entstanden Wasserleitungen von Hagneck über die Aare nach Siselen und von La Neuveville durch den Bielersee nach Erlach.

Seit den 50er-Jahren wurden Studien aller Art gemacht, um das Wasserversorgungsproblem für die ganze Region zu lösen. Unter anderem wurde sogar erwogen, am Bielersee eine Wasseraufbereitungsanlage zu bauen.

In den 70er Jahren, im Rahmen der Regionalplanungen wurde erkannt, dass nur eine Gesamtlösung zum Ziel führen kann. Diese Gesamtlösung sollte für folgende Probleme gelten:

  • Ungenügende Quantität und Qualität im Amt Erlach
  • Verbesserung der Druckverhältnisse – auch für die Feuerwehr
  • Vergrösserung der Reservoirvolumen
  • Abdeckung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Landwirtschaft und des Tourismus

Der Lösungsansatz zielte darauf, vorhandenes Wasser und bestehende Bauwerke gemeinsam zu nutzen, Verbindungs- und Transportleitungen zwischen den Gemeinden des Amtes Erlach zu bauen und zusätzliches Wasser von ausserhalb der Amtsgrenzen zuzuführen. Dieses Wasser wurde in einer Zusammenarbeit mit Aarberg gefunden.

In den 80er Jahren bildeten 6 Gemeinden des Amtes Erlach eine einfache Gesellschaft «Wasserversorgung Region Erlach». Durch Information und nach ausführlichen Verhandlungen gelang es, auch die restlichen 6 Gemeinden des Amtes Erlach für dieses Jahrhundertprojekt zu gewinnen.






Geschichte